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Berlin Counterpoint ist ein relativ neues Ensemble, das innerhalb kurzer Zeit in der Musikwelt von sich reden gemacht hat. Seine Musik ist geprägt von der kulturellen Diversität jedes einzelnen Mitglieds. Ohne diese Verschiedenheit aufzulösen, gelingt es den Musikern eine harmonische Virtuosität zu schaffen, die sich – dank kluger Interpretationen, Experimentierfreude und eines erfrischenden Klangs – immer wieder neu erfindet und ein breites Publikum anspricht. Die Spielfreude der sechs steckt an und lädt die Zuhörer zum Entdecken ein.

 Die jungen Musiker können mit Reisepässen aus Rumänien, Deutschland, England, Slowenien, den USA und der Türkei aufwarten. Sie sind passionierte Grenzgänger, die vor allem eine gemeinsame Sprache sprechen: die Sprache der Musik. In diese bringen sie alle ihre verschiedenen Traditionen ein, um zu einem eigenen Stil zu gelangen. Dass Berlin im Ensemblenamen auftaucht, ist nicht allein dem Zufall ihrer Begegnung dort zu verdanken. Berlin ist eine der wenigen Städte, wo es nicht nur wahrscheinlich ist, dass solch kreative Köpfe sich finden, sondern wo eine solche Begegnung auch fruchtbar werden kann.

Die sechs Instrumentalisten repräsentieren das moderne, multikulturelle, energiegeladene und kreative Berlin. Ihr brillanter Klang, ihre durchgehend virtuosen, risikofreudigen und doch stets durchdachten Interpretationen haben einiges mit ihrer Wahlheimat zu tun.

 Das stetig wachsende Repertoire von Berlin Counterpoint vereint die Musik vom Barock bis heute und umfasst neben Originalrepertoire auch Arrangements für Holzbläserquintett und Klavier, eigene Kompositionen sowie Auftragswerke. Im Konzert spielen sie in verschiedenen Besetzungen vom Solostück bis zum Sextett. Zudem erweitern sie ihre Formation gerne mit Gästen. 
Seit seiner Gründung 2007 hat Berlin Counterpoint hochgepriesene Konzerte geben, etwa beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, in der Sociedad Filarmonica de Bilbao, im Palau de la Musica Valencia sowie beim Istanbul Festival. 

In den letzten Saisons trat das Ensemble auf u.a. mit Debüts beim Rheingau Festival und Brandenburgischen Musiksommer, beim Summerwinds Festival Kulturkreis Göppingen, Musikverein Bamberg, Zeughauskonzerten Neuss, bei den Grünwalder Konzerten, beim Beethovenorchester Bonn und der BASF in Ludwigshafen. Lunchkonzerte in der Berliner Philharmonie, eine Reise zu den March Music Days in Ruse sowie eine Einladung zu Zweimal Hören der Körberstiftung rundeten die rege Konzerttätigkeit ab.

Seine erste CD (2014 bei Genuin erschienen) mit Werken von Barber, Connesson, Strauss, Beethoven und Poulenc hat dem Ensemble gute Kritiken eingebracht.

Berlin Counterpoint erhielt 2013 den Usedomer Musikpreis, gefördert durch die Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

 

Aaron Dan

 

Aaron Dan ist als Sohn eines rumänischen Organisten und einer ungarischen Musikpädagogin in Cluj Napoca, Rumänien geboren. Hier erhielt er seinen ersten Klavier- und Flötenunterricht und sorgte für besonderes Aufsehen, als er mit elf Jahren drei Wettbewerbe gewann und mit dem Symphonieorchester Klavier- und Flötenkonzerte spielte. 

 

Nach der 8. Klasse zog Aaron nach Budapest/Ungarn, wo er bei Zoltán Gyöngyössy Querflötenunterricht nahm. Hier entstand das Brüder-Ensemble Duo Dan, welches (heute als Trio Dan) mehrere hundert Konzerte europaweit bestritt, drei CDs einspielte und viele Preise, Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen machte. 

 

Seine Studienzeit verbrachte er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Annette von Stackelberg, (Diplom im Jahr 2006), an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot, Paris, bei Prof. Pierre-Yves Artaud, (Diplom 2004, Konzert-Diplom 2005) und zuletzt bei Prof. Benoit Fromanger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin (Künstlerischem Weiterbildung).

 

Als Solist, Kammermusiker und Moderator ist Aaron Dan sehr gefragt; er ist Gründungsmitglied des Ensembles Berlin Counterpoint, mit welchen er in vielen wichtigen Konzertsälen Europas auftritt, spielte Solokonzerte u.a. mit der Philharmonie der Nationen, dem Preussischen Kammerorchester Prenzlau, dem Symphonieorchester des Oberbergischen Kreises, der Camerata Belgrad und dem Orchestre des Flûtes Français. 2005 gewann er den 1. Preis und drei Sonderpreise des internationalen Flötenwettbewerbs “The Winner of Belgrade“, Serbien. 

 

Sein kompositorisches Schaffen umfasst derzeit neben Kammermusik etliche Chorwerke, ein vokalsymphonisches Werk "Im Anfang war das Wort" (UA 2014), eine Kinderoper und mehrere Stücke für Kindermusiktheater sowie dutzende Arrangements für seine Ensembles. 

Aaron Dan lebt als freischaffender Flötist und Komponist mit seiner Familie in Berlin.

Viola Wilmsen

 

Viola Wilmsen ist seit 2012 Solo-Oboistin des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin. Zuvor war sie drei Jahre Solo-Oboistin der Deutschen Oper Berlin. Darüber hinaus ist sie weltweit als Solistin und Kammermusikerin in Konzertsälen und bei internationalen Musikfestivals zu Gast. 

 

Als Solistin spielte sie u.a. mit Orchestern wie dem Münchner Kammerorchester, der Camerata Bern, der Hamburger Camerata, dem Kansai Philharmonic Orchestra (Japan), dem Haydn- Orchester (Italien), dem Orchestra del teatro lirico di Cagliari, der Kammerphilharmonie Graubünden (Schweiz) oder der Klassischen Philharmonie Bonn. 2016 war sie in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano zu hören. Ferner spielte sie mehrfach als Solistin im Konzerthaus Berlin, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie sowie bei verschiedenen Festivals. 

 

2014 erschien die Debüt-CD ihres Sextetts „Berlin Counterpoint“, die von der Fachpresse hoch gelobt wurde. Das Ensemble erhielt 2013 den „Usedomer Musikpreis“. Mit ihrem „Berolina Ensemble“ erhielt Viola Wilmsen 2014 den „Echo Klassik. 

 

Gastengagements führen sie als Solo-Oboistin regelmäßig zu Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, oder den Staatsopern Berlin und München. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Sir Simon Rattle, Valery Gergiev, Zubin Mehta und Andris Nelsons. 

 

Viola Wilmsen studierte bei Diethelm Jonas in Lübeck, bei Jacques Tys in Paris, sowie bei Dominik Wollenweber in Berlin. 

2009 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Sony Oboen Wettbewerb in Japan. Sie war in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbs die erste Frau und erste Deutsche, der dieser Preis zuerkannt wurde. 

Weitere erste Preise erhielt sie bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Polen, sowie in England als Oboistin und Pianistin. 

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2011 wurde Viola Wilmsen mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Reihe „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen. 

 

Viola Wilmsen ist seit 2015 Dozentin für Oboe an der Musikhochschule Lübeck. Darüber hinaus gibt sie Meisterkurse im In-und Ausland und ist als Jurorin bei internationalen Wettbewerben tätig.

Sacha Rattle

Seit seinem hochgelobten Solodebüt bei der Berliner Philharmonie im  Jahr 2009 hat sich Sacha Rattle als angesehener Solist etabliert. Seine Spielweise zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Sensibilität und einen einzigartigen warmen Klang aus. Er begeisterte das Publikum bereits bei Auftritten in ganz Europa und bei zahlreichen Festivals, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, Spannungen, Heimbach, Musikfest Stuttgart, Bremen Musikfest, Gidon Kremer’s Kammermusikfest, Lockenhaus and das AnimaMundi Festival in Italien. Sacha gastierte bereits in renommierten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, der Cadogan Hall (London), dem Palau de la Musica (Valencia), dem Herbst Theater (San Francisco), der Laeiszhalle (Hamburg) und der Sociedad Filarmónica (Bilbao). Im Jahr 2011 gab er mit dem Taiwan National Symphony Orchestra und Werken von Copland und Debussy in der National Concert Hall in Taipei sein Solodebüt in Asien.

 

Neben seiner Solokarriere ist Sacha außerdem ein gefragter Kammermusiker, er spielte bereits mit Künstlern wie Lars Vogt, Isabelle Faust, Katia und Marielle Labèque, François Leleux, Pascal Moragues, und Claudio Bohorquez. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles “Berlin Counterpoint”, einem weltweit erfolgreichen Klavier und Bläser-Sextett mit dem er 2014 das Debütalbum beim Label GENUIN veröffentlichte.

Aus dem Wunsch heraus seine Liebe zur Kammermusik zu teilen half Sacha bei der Etablierung von “Classical Revolution Berlin”, einem Ableger der Classical Revolution in San Francisco, die Kammermusik an ungewöhnliche Orte wie Bars, Clubs und Cafés bringt.

 

Geboren wurde Sacha 1983 in London, seit seinem neunten Lebensjahr lernte er am Konservatorium in Birmingham Klarinette. 2005 machte er am Oberlin Conservatory of Music in Ohio bei Richard Hawkins sein Diplom. Sein Interesse an der deutschen Schule des Klarinettenspiels führte ihn schließlich nach Berlin. An der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” erhielt er Unterricht von Karl-Heinz Steffens, 2010 schloss er sein Studium unter Wenzel Fuchs und Ralf Forster ab. Als Künstler wurde er außerdem stark geprägt durch seine Arbeit mit den Klarienettenspielern Antony Pay und Lorenzo Coppola.

Heidi Mockert

 

 Heidi Elizabeth Mockert führte von Beginn an ein Leben zwischen den Welten.

Geboren 1975 in England, wuchs Heidi im Südwesten Deutschlands auf. 

Ihre Leidenschaft verschiedenen Künsten gegenüber lies sie erstmal nach einem Vorstudium in Stuttgart bei Prof. Akio Koyama Performing Arts in London studieren.

 

Sie wechselte dann zum Royal College of Music, erhielt dort den Preis “Bassoonist of the year” und beendete ihr Studium mit Konzertexamen bei Prof. Eckart Hübner an der UdK Berlin. 

Sie war Mitglied beim Pacific Music Festival Japan und der Bachakademie Stuttgart und nahm an Meisterkursen bei Prof. Sergio Azzolini, Prof. Klaus Thunemann und Marco Postinghel, sowie dem Warschauer Herbst und der Ensemble Modern Akademie, teil.

 

Zahlreiche Konzertreisen als Kammermusikerin und Solistin führte sie nach China, Vietnam, Argentinien, Russland, Amerika und ganz Europa. Sie trat in der Wigmore Hall, La Scala Mailand und dem Lincoln Centre auf, wie auch dem Festival d’Automne Paris, Donaueschinger Musiktage und dem Concertgebouw Amsterdam.

 

Auf vielen CD Produktionen ist sie zu hören und mehrere Werke von Karl-Heinz Stockhausen wurden von ihr eingespielt.

 

Ihre Hingabe zur Kammermusik und zeitgenössischen Musik macht Heidi zu einer gefragten Gastmusikerin bei verschiedenen Ensembles, u.a. musikFabrik Köln, Ensemble Modern, KNM Berlin, Ensemble Mosaik, Calefax Amsterdam, Elision Ensemble.

 

Andrej Žust

Andrej Žust bekam seinen ersten Hornunterricht bei Janez Polanc in seiner Heimatstadt Logatec. Später wechselte er zu Boštjan Lipovšek an die Akademie für Musik und Ballett Ljubljana. Künstlerische Impulse erhielt der junge Hornist von renommierten Musikern wie Hermann Baumann, Frøydis Ree Wekre, Viktor Malisch und Radovan Vlatkovic Schon während seiner Ausbildung errang er bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben als Solist und Kammermusiker Erste Preise. 

 

Im Mai 2004 wurde er als Solo-Hornist in das Orchester der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana aufgenommen. Darüber hinaus war Andrej Žust Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Pacific Music Festival Orchestra. Als aktiver Kammermusiker gehört er dem Ariart Bläserquintett, den Solisten des Kammerorchesters Ljubljana und dem Trio Triumvirat an. 

 

Von Februar 2009 bis Januar 2011 Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, gehört Andrej Žust seit Beginn der Saison 2011/2012 zur Horngruppe des Orchesters.

 

Zeynep Özsuca

Die türkische Pianistin Zeynep Özsuca musiziert weltweit als Solistin, Klavierbegleiterin und in verschiedenen Kammermusikensembles. 1984 in Ankara geboren, begann Zeynep bereits mit vier Jahren Klavier zu spielen. Ihr Klavierstudium begann sie am Staatlichen Konservatorium der Universität Hacettepe in Ankara. Nachdem Zeynep im Jahr 2001 den Wettbewerb junger Solisten in Istanbul gewann, ging sie in die USA, um bei Péter Takács am Oberlin Conservatory of Music in Ohio zu studieren. Seit 2008 studiert sie bei Alexander Vitlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin Korrepetition. 

 

Zeynep hat bereits mit namhaften Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Simon Halsey, Sir Simon Rattle und Sir Antonio Pappano zusammengearbeitet und als Korrepetitorin u.a. Magdalena Kožená, Rolando Villazón, Gerald Finley, Annette Dasch, Michael Schade begleitet. Unter die Orchester und Opernhäuser, in denen sie als Orchestermitglied sowie Korrepetitorin gearbeitet hat, gelten London Symphony Orchestra, Berliner Philharmoniker, Staatsoper Berlin, Aix-en-Provence Music Festival, Royal Opera House Covent Garden und Glyndebourne Festival Opera.

 

Als Kammermusikerin spielte sie bereits auf verschiedenen renommierten Bühnen, darunter in der Berliner Philharmonie, im Palau de la Musica Valencia und beim Schleswig-Holstein Musik Festival, sowie bei live Übertragungen auf Deutschlandfunk, Deutschlandradio, RBB Kulturradio (Deutschland), RNE (Spanien) und BBC 3 (UK).